| Gedichte von Goethe | Workbook | Links | ||
![]() Goethe auf der römischen Campagna 1786 |
||||
Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn,Im dunklen Laub die Gold-Orangen glühn,Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht,Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht,Kennst du es wohl?Dahin! DahinMöcht' ich mit dir, o mein Geliebter, zieh'n. |
kennen to know, be acquainted with |
|||
Kennst du das Haus? Auf Säulen ruht sein Dach,Es glänzt der Saal, es schimmert das Gemach,Und Marmorbilder stehn und sehn mich an:Was hat man dir, du armes Kind getan?Kennst du es wohl?Dahin! DahinMöcht' ich mit dir, o mein Beschützer, zieh'n! |
auf upon |
|||
Kennst du den Berg und seinen Wolkensteg?Das Maultier sucht im Nebel seinen Weg:In Höhlen wohnt der Drachen alte Brut;Es stürzt der Fels und über ihn die Flut,Kennst du ihn wohl?Dahin! DahinGeht unser Weg! o Vater, laß uns ziehn! |
der Berg (e) mountain die Wolke (n) cloud der Steg (e) path das Maultier (e) mule, beast of burden suchen to seek, to look for der Nebel fog der Weg (e) way, path die Höhle (n) cavern, cave, den wohnen to live, reside der Drache (-n, -n) dragon die Brut (-en) brood stürzen to plunge, plummet der Fels (-en) rock die Flut (-en) flood lassen (läßt), ließ, gelassen to let |
|||
|
|
|
|||
Übungen |
SonstigesKlicken
Sie hier für eine Zusammenfassung des Romans Wilhelm Meisters
Lehrjahre. |
|||